Schimmel
Wesentliche
Vorrausetzung für eine Schimmelbildung oder einen mikrobiellen Befall
ist die verfügbare Feuchtigkeit (rel. Luftfeuchte) auf dem Untergrund,
auf dem der Schimmel sichtbar ist/wird. Die Entwicklung der Sporen findet
in der Regel bei einer hohen relativen Feuchte oberhalb von 75% bis 80%, das
heißt, es wird zumindest kurzfristig eine Feuchtigkeitsanreicherung
an der Bauteiloberfläche benötigt.
Ausschlaggebend
dabei für die Schimmelbildung ist die Summe aus der rel. Luftfeuchte,
der Raumlufttemperatur und die daraus resultierende Taupunkttemperatur bzw.
die Oberflächentemperatur der umgebenden inneren Raumhülle (z.B.
Wärmebrücken oder Baumängel). Wenn die Sporenkeimung erst einmal
erfolgt ist, sind bestimmte Schimmelpilze auch noch bei einer relativen Luftfeuchte
von ca. 75-80% entwicklungsfähig.
Daher ist bei der Lüftungsdauer zu beachten, vor allem dann wenn schon
ein Schimmelschaden eingetreten ist, dass auch diese gespeicherte Feuchtigkeits-anreicherung
aus der Raumhülle durch wesentlich vermehrtes Lüften oder mechanische
Maßnahmen (Trockenapparate) abtransportiert werden muss.
Schimmelgutachten:
Bei Schimmelerscheinungen in Wohnräumen, Klärung
auf Wärmebrücken in der Raumhülle mit dem Infrarotsystem,
spontane Erfassung des Raumklimas, Luftkeimmessung, Laboranalysen, Schimmelartbestimmung.
Aufstellen, abholen und auswerten von Datenloggern in Wohnräumen, zur
langfristigen Erfassung von rel. Luftfeuchte und Raumlufttemperatur, grafische
Darstellung der Aufzeichnungsdaten.










